05.02.2008

Um 8:00 Uhr ging es zu unserer vorletzten Reisetappe, zum Goldenen Felsen in Kyaikhiyo. Unterwegs, auf halben Weg nach Bago, Besichtigung des chinesischen Qu en Yen Tempels in Pago. In Bago angekommen besichtigten wir die riesige Shwemawdaw-Pagode. Nächster Fotostop an der Eisenbahnlinie, mit alten, immer noch betriebsbereiten Lok´s, ein weiterer Stop auf meinen speziellen Wunsch war einer der Straßenbaustellen bzw. Steinbrechereien am Wegesrand.

Nach einr Mittagsrast ging es weiter zu einer LKW-Basisstation, wo wir vom Bus umsteigen mussten.Nach Wegfreigabe ging es auf einen elendig alten LKW, ein Wunder das wir damit ankamen, die kurvenreiche steile Bergstrasse bis zum nächsten Lager hoch. Eine Höllenfahrt mit der alten „Kiste“. Danach ging es zu Fuß, ca. 45 Minuten den Berg hoch, die Sänftenträger liefen neben uns her und lauerten darauf, dass wir schlapp machen würden, aber keinerlei Probleme.

Oben angekommen, warten auf unser Leichtgepäck welches seperat hochgetragen worden war, und nach dem Hotel-Einschecken, ging es sofort zum Goldenen Felsen. Die Zeit drängte, der Sonnenuntergang stand dicht bevor. Einig schöne Momente beim Sonnenuntergang konnten wir einfangen, dann auf dem Rückweg zum Hotel, war wieder einmal der Strom weg. Anschließend Abendessen im Hotel, etwas die Füße verteten und sehr früh ins Bett (kein Strom, es war dunkel)

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4364ed25-96a2-750OLYMPUS DIGITAL CAMERA Shwemawadaw-Pagode. Seit der Gründung Bagos ist die Shwemawadaw-Pagode das Hauptheiligtum und das Wahrzeichen der Stadt. Der Legende zufolge wurde sie bereits zu Lebzeiten Buddhas von zwei Kaufleuten errichtet. Der Buddha hatte Ihnen einige seiner Haare geschenkt.

Drei Erdbeben haben die Shwemawadaw-Pagode alleine im vorigen Jahrhundert schwer beschädigt (1912, 1917 und 1930). Doch immer wieder wurde sie prächtiger wieder aufgebaut. Beim Erdbeben von 1930 wurde sie fast vollständig zerstört und blieb in den folgenden Jahrzehnten ein Trümmerhaufen. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde sie schöner und größer denn je wieder aufgebaut.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA…unterwegs, Fotostop an den Bahngleisen

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA…Straßenbau in Birma, die Steine werden von Hand passend zugelegt

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OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Strassenbaumaterial wird in unmittelbarer Nähe der Baustelle von Hand grob vorzerkleinert, und danach von Hand in einen Backenbrecher mit untergegehangener Siebmaschine geworfen. Das gesiebte Material wird in Körben zur Halde getragen bzw. auf LKW verladen.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA…auf dem Weg zum Goldenen Felsen

Der Goldene Felsen, neben dem auch die Kyaik-Htiyo-Pagode thront, ist einer der spektakulärsten Anblicke in Birma. Der Fels steht af einer Klippe und droht jeden Moment herunter zu fallen Der Sage nach wird dieses nur durch ein Haar Buddhas verhindert, welches den Fels in Balance hält. Wir waren überrascht, dass selbst unser ansonsten aufgeschlossene Reiseführer, als gläubiger Buddhist fest daran glaubte.

Der Weg zum Goldenen Felsen ist beschwerlich, die ca. 1100 m hohe Zufahrt wird proffesionell vermarktet. In Kyaikto mussten wir auf LKW´s umsteigen, mit dem wir in einer halsbrecherischen Fahrt zum nächsten Stützpunkt gebracht wurden. Von dort ging es zu Fuß, oder wer nicht mehr konnte, konnte sich mit der Sänfte tragen lassen, weiter. Das Gepäck für die Übernachtung haben wir uns tragen lassen.

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…der Felsen wird von Gläubigen mit kleinen Goldplättchen beklebt

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