08.04.2012

…Peking und Umgebung.

Heute am Ostersonntag ging es um 8:30 Uhr los. Aufgrund unseres früher wie geplanten Weiterfluges am anderen Tag mussten wir kurzfristig Programm ändern und erweitern. Zuerst ging es zum Kaiserpalast, danach den Jing-Shan-Park (Zusatzprogrammpunkt), auf der gegenüberliegenden Seite besucht. Von dort hat man eine wunderbaren Blick auf den gesamten Kaiserpalast. Nächster Programmpunkt war der Sommerpalast mit kleiner Bootsfahrt. Danach, wieder als Zusatzprogrammpunkt, Besuch des Lama-Tempel. Die Zusatzpunkte gehen langsam ins Geld, jeder Programmzusatz kostet je 25 €/Person., aber die waren es allerdings auch wert. Nach dem vielen Treppensteigen ging es Abends zum Pekingente-Essen. Na ja…, danach gegen 19:30 Uhr zurück zum Hotel.

IMG_9969_70_71_fused-750 Der Kaiserpalast oder auch die „Verbotene Stadt“ ist das größte und bedeutenste Bauwerk Chinas. Die 720.000 qm große Anlage ist von einer 10 m hohen purpurnen Mauer umgeben, die dem Normal- Sterblichen den Zugang verwehrte. Im Palast selber herrscht das kaiserliche Gelb in den glasierten Ziegeln der Hauptgebäude vor. Der große südliche Teil war vor allem repräsentativen und zeremoniellen Anlässen gewidmet, während der kleinere nördliche Teil der private Wohnbereich der Kaiser, ihrer Konkubinen sowie der Eunuchen war.

Vollendet wurde die Anlage 1420. Von hier regierten 24 Kaiser nahezu 500 Jahre lang. Erst 1949 wurde sie zum erstenmal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

IMG_9847a-750Fünf Marmorbrücken, die die fünf Kardinaltugenden des Konfuzianismus symbolisieren, überspannen den „Goldfluss“, dessen West-Ost-Verlauf dem Jadegürtel der Hofbeamten ähneln sollte.

IMG_9850a-750 Taihe Men (Tor der Höchsten Harmonie), hier wurden Besucher empfangen. Löwenpaare bewachen den Eingang.

IMG_9862a-750Taihe Dian (Halle der Höchsten Harmonie), die mittlere Marmortreppe war dem Kaiser vorbehalten.

IMG_9962a-750Vom Kaiserpalast kommt man zum Jing-Shan-Park, mit dem Hügel aus dem Erdreich, das beim Ausgraben des Palastgraben anfiel. Vom Pavillion oberhalb des Hügels hat man einen wunderbaren Ausblick auf die „Verbotene Stadt“. Innerhalb des Parks finden Freizeitaktivitäten, wie u.a. Tanzen, Folklore und Fotografie statt.

Danach ging es weiter zum Besuch des kaiserlichen Sommerpalastes. Das großzügige Gelände von Yihe Yuan ( Sommerpalast ) diente den Kaisern der QingIMG_0008-750-Dynastie im stickig-heißem Sommer als Rückzugsort aus der Verbotenen Stadt. Eine riesige, ca. 290 Hektar umfassende Park- und Palastanlage. Ein Spazierweg um alle Seen dauert allein fast 2 Stunden. Zweimal wurde er von britischen und französischen Truppen zerstört und jeweils mit großem Aufwand wieder aufgebaut. Ein einzelner Besuch reicht nicht aus, um die ganze Anlage zu besichtigen.

IMG_0010a-750IMG_0079a-750Blick auf dem Berg der Langlebigkeit. An diesem Hang stehen zahlreiche religiöse Bauten, darunter auch der Turm des Buddha-Weihrauchs.

IMG_0077a-750eine Brücke mit 17 Bogen verbindet South lake Island mit dem Ufer

IMG_0031a-750 Langer Korridor, die Balken des 728 m langen Wandelganges sind mit über 14.000 Malereien bedeckt.

Weiter geht es zu unserem letzten Besichtingsort für heute. Der Yonghe-Palast, der auch als „Lamatempel“ gilt, ist einer der größten und schönsten lamaistischen Tempel in Peking. Er befindet sich im Nordosten der Stadt Peking. Ursprünglich wurde diese Residenz in 1694 erbaut. Er besteht hauptsächlich aus drei Torbögen und fünf aufeinander folgenden großen Hallen. 1744 wurde der ursprüngliche Palast in einem Lama-Tempel umgeandelt. Der Tempel ist mit vielen Buddhastatuen ausgestattet.

IMG_6314a-750Viele Gläubige zünden hier Ihre Weihrauchstäbchen an und beten zu Buddha.

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IMG_6329a-750im Wanfu-Pavillion befindet sich die 18 m hohe Statue von Maitreya, dem Zukunfts-Buddha. Diese ist aus einem einzigen Sandelholzstamm geschnitzt worden.

IMG_6318a-750In der Halle der Harmonie und des Friedens findet man seitlich Jünger Buddhas.

sooo, die Besichtigungstour ist für heute zu Ende, der Fotoapparat wird eingepackt und es geht zum Abendessen, heute gibt es Peking-Ente.

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