20.04.2012

…Hangzhou und Umgebung.

Vorweg gesagt, Hangzhou hat uns am wenigsten gefallen. Vielleicht lag es daran, dass wir uns immer noch krank fühlten, aber wir fanden die Besichtigungen, außer die von der Tempelanlage, mehr als bescheiden. Terminlich hätten wir gut am selben Tag nachmittags weiter nach Shanghai fahren können.

Um 9:30 Uhr wurden wir von unserem Hotel abgeholt. Besuch des Westsees und kleine Bootsfahrt auf dem See gemacht. Wie zu Erwarten ist heute wieder alles in Dunst und Nebel gehüllt. Na ja, trotzdem finden wir Menschenmassen (zum Fürchten) vor. Nach kleinem Rundgang am See fahren wir weiter zur Pagode der Sechs Harmonien. Große Anlage und wirklich sehenswert. Im Anschluss, nach dem Mittagessen zum Longjing-Dorf gefahren und dort eine Drachenbrunnenteeplantage besucht. Etwas Erklärungen zum Tee und zurück zum Hotel. Haben dann noch ein Kaufhaus besucht, nichts gefunden und nach dem Abendessen, Rest des Tages auf´m Zimmer. Langsam bekomme ich von dem essen doch noch die Sch…..

Der Stolz Hangzhou´s ist der Westsee. Der mitten in der Stadt liegende, fast 8 Quadratkilometer große See soll zu den schönsten Ecken Chinas gehören. Wir haben leider wegen Nebel wenig davon gesehen.

Der Stolz Hangzhou´s ist der Westsee. Der mitten in der Stadt liegende, fast 8 Quadratkilometer große See soll zu den schönsten Ecken Chinas gehören. Wir haben leider wegen Nebel wenig davon gesehen.

IMG_7828a-750IMG_7835-750der Westsee im Nebel

IMG_7846a-750IMG_7843a-750der See ist beliebtes Ausflugsziel. Menschenmassen wälzen sich über die Wege (und das bei so einem schlechten Wetter)

 …und weiter geht es zum Tempel Lingyn Si

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Der Tempel Lingyin Si ist einer der berühmtesten in China. Im 10.Jhd. sollen hier ca. 300 Gebäude gestanden und 3000 Mönche gelebt haben. … Die Haupthalle vom Anfang des 20. Jahrhunderts ist über 33 m hoch und birgt eine 9 m hohe, vergoldete Buddhastatue und flankierend die Statuen der 18 Schüler des Buddhas.

Der Tempel soll im Jahre 326 n. Chr. von einem indischen Mönch gegründet worden sein. Der Überlieferung zufolge hielt dieser Mönch den 168 m hohen Berg für den Teil eines heiligen Gipfels seiner Heimat, der nach göttlichem Ratschluß hierher versetzt worden sei.

Der größte Teil der Anlage wurde jedoch während des Taiping-Aufstands (1851-1864) zerstört und erst im späten 19.Jh. neu erbaut. Nur die buddhistischen Skulpturen in der Felswand nahe dem Tempel datieren teilweise bis auf das l0.Jh. zurück.

IMG_7863a-750IMG_7871a-750Buddha-Skulptur am Feilai Feng (Hügelareal)

IMG_7875a-750der Eingang zum Tempel Ling Yin Si

Die Tempelanlage wird heute noch von Mönchen betrieben, und heute, man glaubt es nicht, ist die Tempelanlage eine Aktiengesellschaft!

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IMG_7919a-750Eine riesige Halle, 4 Gänge gehen sternförmig zu der mittleren Pagode, seitlich an den Gängen sind sitzend Würdenträger, Beamte, Gelehrte dargestellt.

IMG_7920a-750IMG_7923-750IMG_7925a-750IMG_7929-750…weiter geht es zum Besuch einer Teeplantage

IMG_7944a-750Der beste Grüne Tee (Drachenbrunnentee) Chinas soll im Longjing-Dorf gepflückt und hergestellt werden.

IMG_7945a-750IMG_7938a-750eingeladen zur Teeprobe, BRRRR…nicht unser Geschmack!

IMG_7953a-750…das war die letzte Besichtigung für heute, zurück zum Hotel una am Abend bisschen die Stadt besichtigt.

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In Chinas Großstädten ist das Fahrad- oder Mopedfahren mit Verbrennungsmotoren nicht erlaubt. Die Chinesen sind Weltmeister in der Benutzung von Elektrogetriebenen Fahrrädern / Mopeds.

Interessant sind in Hangzhou die überall vorhandenen Fahrradmietstationen.

IMG_7955a-750IMG_7962a-750…letzter Blick aus unserem Hotelfenster

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