29.01.2008

Um 5:00 Uhr wurde Dieter bereits geweckt und für seine Ballonfahrt abgeholt. Um 8:30 Uhr kam er total begeistert wieder. Seine Bilder von der Ballonfahrt und den Sonnenaufgang entwende ich und zeige diese auf den folgenden Seiten.

Nach seiner Ankunft ging unsereTagestour sofort los. Nach einem kurzen Fotostop an einer Pagode fuhren wir erst einen Frischmarkt an. Dort wurde alles mögliche, hauptsächlich jedoch Gemüse u. dgl. angeboten. Interessante Fotos konnten gemacht werden. Danach ging es zur Shwezigon-Pagode, eine riesige Anlage mit einem goldenen Stupa. Anschließend Besuch des Hti-Lo-Min-Lo-Tempel. (Zwischendurch immer wieder einige kleine Tempel und Pagoden besucht). Weiter ging es ins Pagodenfeld, wo wir einige weitere Tempel besuchten, u. a. den Tempel Thatbyinnyu Phaya, die höchste Tempelanlage, und noch so einige. Danach ging es zur Mittagspause.

Nachmittags besuchten wir erst einmal eine Lackierfabrik und weiter ging es ins Pagodenfeld. U. a. besuchten wir den Tempel Manuha Paya, wo 3 Buddhastatuen eng beieinander, wie in Gefangenschaft aufgestellt waren. Bei der größten Pagode machten wir nur einen kurzen Fotostop um weiter zum Pyathador-Tempel zu fahren, wo wir nochmals einen wunderbaren Sonnenuntergang erlebten.

Im Anschluß ging es nach Bagan, zum Restaurant Nanda, in dem wir endlich mal rein burmesisch essen konnten und anschließend Marionettentheater vorgeführt bekamen.

 

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA Bagan, Ort der tausnd Pagoden

Am Ayeyarwaddy-Fluß gelegen befindet sich Pagan in Mittelmyanmar, etwa 690 km nördlich von seiner Yangon.

König Thamudarit etablierte Bagan im ersten Jahrhundert n. Chr. als seine Hauptstadt, so dass diese fast 2000 Jahre alt ist. 55 Könige herrschten hier bis Bagan ausländischen Eindringlingen zum Opfer fiel und all seine Größe und seinen Glanz verlor. Die Kunst und Architektur fällt zeitlich mit der von Ankor Wat in Kambodscha zusammen.

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…mit ca.250 € nicht ganzbillig, aber die Ballonfahrt hat sich, auch Dank des guten Wetters, auf jedenfall gelohnt.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA…der Frischmarkt von Bagan

…einige Fotos, speziell von den Marktfrauen

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAShwezigon-Pagode

Der Bau der Shwezigon-Pagode im Nordosten Bagan´s wurde 1060 n. Chr. von König Anawratha begonnen, aber erst sein Sohn König Kyansittha konnte den Bau vollenden. Jeder Stein wurde in einer 9 km langen Menschenkette vom Tuywintaung Hügel zum Bauplatz, von Hand zu Hand, weitergereicht.

Bis heute gilt die goldglänzende Shwezigon-Pagode von Nyaung U nicht nur als eines der bedeutensten Heiligtümer des Landes, sondern auch als Prototyp der burmesischen Pagoden schlechthin.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA…hier wird starker Tobak geraucht

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAGubyauk-Gyi-Tempel, ein kleiner Tempel, welcher als „große verzierte Höhle“ bezeichnet wird. Hier war fotografieren nicht erlaubt

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAHti-lo-min-lo-Tempel

Er war der letzte große Tempel nach birmanesischen Stil und ist eine Kopie des wenige Jahrzehnte vorher erbauten Sulamani-Tempels. Dieser Baustil entsprach den Geschmack der damaligen Herrscher so sehr, dass sie den gleichen Tempel nachbauen ließen, den Hti-lo-min-lo-Tempel.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAThatbyinnnyu-Phaya-Tempel

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…unterwegs immer wieder und überall Pagoden und Tempel

Lackierfabrik

Die Region Bagan ist bekannt für Ihre alten Techniken in Sachen Lack. Seit hunderten von Jahren gibt es dort die Tradition der Herstellung von Lackgefäßen. Die meisten Handwerker und Werkstätten findet man im Myinkabar-Dorf.

Aus Bambus, Baumwolle, Holz und Rosshar werden Tassen, Teller, Tablett´s und alle möglichen Gegenstände gefertigt. Nach althergebrachten Verfahren, „Yunte“ genannt, wird alles bis zu 20 mal lackiert, teilweise monatelang getrocknet, geschliffen und poliert.

Der Lack wird durch Erhitzen der Rinde eines bestimmten Baumes gewonnen. Je mehr Lack zum Einsatz kommt, desto wertvoller ist das fertige Stück.

8dc661b8-656b-750Manuha Paya-Tempel

Um seine Situation als gefangen gesetzter Mon-König und dem Gefühl des Beengtseins Ausdruck zu verleihen, soll der Monkönig Monuha im 11. Jh. den ungewöhnlichen Manuha-Tempel gestiftet und ihm seinen Namen gegeben haben. Im Tempel sind 3 Buddha-Figuren und ein liegender Buddha hineingezwängt. Der mittlere Buddha ist mit seinen 14 m Höhe riesig und wirkt durch die Enge der Halle wie in einem Gefängniss eingesperrt. Je nach Entfernung bzw. wenn man langsam auf die großen Statuen zugeht, verändert sich der Gesichtsausdruck Buddhas von freundlich ein wenig lachend zu ernst. Achtzig Reliefs zeigen die frühen Abschnitte im Leben Buddhas von der Geburt bis zu seiner Erleuchtung.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Pyathador-Tempel ist einer der wenigen Tempel, die man besteigen kann. In der Abenddämmerung ist er der ideale Platz für die Beobachtung des Sonnenuterganges. Die Aussichtsplatform ist dann begehrte Position von dutzenden Besuchern und Fotografen.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA…Sonnentergang am Pyathador-Tempel, unvergessliche Momente

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA…Marionettentheater im Restaurant Nanda

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAHotel Thazin Garden, außergewöhnlich guter Hotelservice. Jeden Tag waren die Betten liebevoll mit Blumenblätter und handgeschriebenen Grüßen geschmückt. So etwas gibt natürlich in der Regel auch ein besseres Trinkgeld, aber was soll´s, trotzdem eine nette Geste.

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