31.01.2008

Um 11:00 Uhr ging heute unser Flug nach Sittwe. Unterwegs war kurzer Zwischenstop im Badeort Thandwe.

 Programmumgestaltung, heute wird erst Sittwe besichtigt und morgen früh geht es dann mit dem Boot nach Mrauk U.

 Nach dem Einschecken in unser Hotel ging es um 15:00 Uhr zum ehemals ersten Glockenturm der Gegend, danach Markt- und Hafenbesichtigung. Völlig anderer Menschenschlag den wir hier antreffen. Sehen eher wie Inder aus, zumindest ist ein indischer Einschlag unverkennbar. Alle sehr freundlich, kaum Bettelei, wir werden eigendlich überall freudig begrüßt und auch bestaunt. Man merkt, dass diese Gegend bis vor ca. 5 Jahren für Reisende verboten war. Nach dem Marktbesuch besuchten wir die Uye-Kyaw-Thu-Pagode, eine erst ca. 20 Jahre alte Wellblechpagode, hässlich und verkommen. Weiter ging es zur Pyaylone-Chantha-Hpaya-Gyi-Pagode, welche eine große Buddhafigur aus Bronze beherbergt. Danach besuchten wir noch weitere zwei Pagoden und ließen den ersten Abend in dieser Gegend mit einem Spaziergang am Meer ausklingen. Nach dem Besichtigungsprogramm ging es um 18:30 Uhr gemeinsam zum Essen beim Chinesen. Hier ist die Gegend, wo es nur ab 18:00 Uhr für ca. 4 Stunden Strom gibt, Gottseidank hat unser Hotel einen Generator vor der Tür stehen.

Abflug nach Sittwe

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…die Hotelrezeption in Sittwe versucht einen Hauch von „Große Welt“ zu vermitteln, wir haben einen eigenen Reservegenerator vorm Hotel und Gottseidank Spannungsregler im Zimmer

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OLYMPUS DIGITAL CAMERASittwe, unser Ausgangspunkt im Rakhine-Staat ist momentan nur auf dem Wasserweg oder mit dem Flugzeug zu erreichen. Bis ins 20. Jh. galt Sittwe als die schönste Hafenstadt Birmas. Im 2. Weltkrieg war der Ort ein bedeutender Kriegsschauplatz, wobei die Niederlage der Japaner in Sittwe als entscheidener Wendepunkt des Krieges gilt. Der Krieg zerstörte jedoch die gesamte Infrastruktur, diese konnte später nur mühsam mit eigenen Mitteln wieder hergestellt werden. Seitens der Militärregierung wurde der Rakhine-Staat sträflich vernachlässigt, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass bis heute zwischen Birmesen und Rakhiner immer noch gegenseitige Ressentiments bestehen. Ein Großteil der Einwohner gehört, entgegen dem übrigen Land, dem Islam an. So hatte der Rakhine-Staat die schlechtesten Strassen, welche wir in Birma vorfanden.

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…auf dem Markt

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA….immer freundlich

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…im Hafen von Sittwe

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…der Fisch wird getrocknet und sofort verarbeitet

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Uye-Kyaw-Thi-Pagode in Sittwe

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OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Pyaylone-Chantha-Hpaya-Gyi-Pagode ist die populärste Pagode in Sittwe. Sie beherbergt eine große Buddhafigur aus Bronze, die dazugehörende Halle ist über und über mit Glasmosaiken geschmückt.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA…die Kinder sind neugierig und freuen sich über jede Kleinigkeit

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA…Tagesabschluss und Sonnenuntergang am Meer

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