Dresden

Seit fünf Jahren hatten wir versucht, endlich mal Dresden und das dortige Umland zu besuchen. Bilder vom Elbsandsteingebirge, oder auch „Sächsische Schweiz“ genannt, hatten uns neugierig gemacht.

Immer wieder kam etwas dazwischen, aber in 2009 haben wir es dann doch noch geschafft. Über Internet und Telefon suchten wir uns eine zentral liegende Unterkunft, packten unsere Fahrräder auf´s Auto und fuhren hin. Von dort wurden dann entsprechende Radtouren, Wandertouren und Autotouren unternommen. Die erste Reise für eine Woche im Juni war viel zu kurz gewesen, bzw. wir hatten nicht damit gerechnet, dass die dortige Gegend so interessant und schön ist. Drei Monate später unternahmen wir nochmals einen 3-Tages Kurzurlaub dorthin, diesmal jedoch ohne Fahrräder. Wir erlebten dort wunderbare interessante Ausflüge, das Wetter hatte ein Einsehen mit uns, also rundum gelungene Kurzurlaube.

Die einzelnen Wanderungen und Routen haben wir mittels GPS-Daten festgehalten und sind so in der Lage, diese jederzeit z.B. in „Google-Earth“ nachzufahren.

Wir haben so viele Eindrücke sammeln und haben so vieles auch noch nicht sehen können, dass wir mit Sicherheit noch einige Male dort zu Besuch sein werden (müssen).

Die nächsten Touren werden wir dann spezieller angehen, also einmal mehr Wanderungen durchführen und mehr Detailinformationen in den einzelnen Orten sammeln.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA.

aaa78b9b-650

Die besste Möglichkeit eine Stadt kennen zu lernen, ist eine durchgehende Busrundfahrt frühmorgens. Bei der ersten Fahrt bekommt man in der Regel viele Informationen von dem Fahrer. Danach fährt man die gleiche Route, steigt an der gewünschten Sehenswürdigkeit aus und fährt mit einen der nächsten Busse weiter. Die Busstationen werden alle 15-30 Minuten angefahren. Das Ticket gilt den ganzen Tag.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Semperoper“

Der Ruhmestempel der sächsischen Kunst gehört zu den schönsten Musiktheatern Europas. Dreimal wurde er nach den gleichen Plänen wieder aufgebaut, erstmals 1841. Die Oper wurde nach seinem Baumeister Gottfried Semper benannt.

Vor der Semperoper befindet sich das bronzene Reiterdenkmal von König Johannes

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 „Zwinger mit Nymphenbad“

Das berühmteste Bauwerk Dresdens ist der Zwinger. Der meisterhafte barocke Gebäudekomplex wurde in der Regierungszeit August des Starken errichtet. Die Bauarbeiten dauerten 23 Jahre. Der Schlossgarten, in dem große Feste und Feuerwerke stattfanden, wird von Galerien und Pavillons umrahmt. Der Name „Zwinger“ kommt aus dem Festungsbau, wo der Freiraum zwischen der äußeren und inneren Wehrmauer so benannt wird.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Nymphenbad“

Das Nymphenbad gehört zu den schönsten barocken Brunnenanlagen. Das Nymphenbad ist kein Bad im eigentlichen Sinne, eher ein Wassertheater oder Grottensaal mit Wasserspiel

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Brühlsche Terrasse“

Wer nicht auf der Brühlschen Terrasse mit ihren im Sommer Schatten spendenen Bäumen promenierte, kann kaum behaupten, in Dresden gewesen zu sein. Die rund 500m lange und bis zu 200m breite Anlage verbindet Stadtgeschichte mit berühmten Bauwerken, einzigartigen Bildschmuck und ideenreichen Denkmälern zu einem besonderen Erlebniss. Von der Terrasse reicht der Blick über die weiten Flussauen der Elbe zur Neustadt und bis zu den Loschwitzer Höhen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

9eed9c57-550

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

4837b1cc-550

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Festung Dresden“

Unter dem „Balkon Europas“, der Brühlschen Terasse, liegt mit der Festung der wohl älteste Teil Dresdens. Einst als Mauerring angelegt und von einem breiten Wassergraben umgeben, findet man neben dem 400 Jahre alten Ziegeltor, dem letzten erhaltenen Stadttor Dresdens, die historischen Überreste mittelalterlicher Wehranlagen, die alte Stadtbrücke, die kleine Bastion, die berühmten Kasematten u.v.m..

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Residenzschloss“

Namhafte Baumeister haben in sieben Jahrhunderten aus einer Burg das prachtvolle Residenzschloss gestaltet, dessen Gebäude sich um drei Höfe gruppieren. Mit seiner Baugeschichte vom 12. bis zum Ende des 19. Jh. ist es das historisch vielfältigste und reichste Baudenkmal Sachsens. Im Residenzschloss befinden sich u. a. die berühmten Schatzkammern „Grünes – und Neues Grüne Gewölbe“. Einen tollen Ausblick auf die Stadt hat man von dem „Hausmannsturm“.

Residenzschloss und Kathedrale St. Trinitatis

Residenzschloss und Kathedrale St. Trinitatis

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Brücke zwischen dem Residenzschloss und Taschenbergpalais

Brücke zwischen dem Residenzschloss und Taschenbergpalais

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Georgentor und Langer Gang“

Das Georgentor gehört ebenfalls zum Residenzschloss. Dort befanden sich die Prunkgemächer von August des Starken. Der Lange Gang ist ein Gebäude, welches das Residenzschloss mit dem Johanneum verbindet.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Wandbild „Fürstenzug“ an der Fassade des zum Stallhof gehörenden „Langen Ganges“, im Hintergrund der Georgenbau. Der 102 m lange und 957 m2 große Wandfries -eine Ahnengalerie- zeigt die zwischen 1123 und 1904 in Sachsen herrschenden Markgrafen, Kurfürsten und Könige aus dem Geschlecht der Wettiner.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

9f36971e-550

Ständehaus

Denkmal für König Friedrich August den Gerechten

Denkmal für König Friedrich August den Gerechten

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Blick vom Hausmannsturm“

Ein 101 m hoher, etwas überdimensioniert wirkender Turm am Residenzschloss. Der Name kommt von den einst dort wohnenden Türmer „Hausmann“. Von seiner Balustrade hat man einen herrlichen Rundblick über Dresden.

Links der Hausmannsturm, rechts die Kathedrale St. Trinitatis und im Vordergrund die Augustusbrücke

Links der Hausmannsturm, rechts die Kathedrale St. Trinitatis und im Vordergrund die Augustusbrücke

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Blick zum Zwinger

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Frauenkirche und Innenstadt“

Die Kirche wurde zwischen 1726 und 1743 auf den Überresten der alten Frauenkirche erbaut. Die protestantische Glaubensphilosohie und die engen Platzverhältnisse erforderten eine Zusammenfassung der Gemeinde in einem Zentralraum und die Vereinigung von Altar, Kanzel und Orgel zum Kanzelraum. Bis zu zwei Drittel der Besucher können in den umlaufenden Emporen Platz finden. Zugunsten klarer Lichtverhältnisse verzichtete man auf die sonst üblichen farbigen Bilderfenster. Die Kuppel betont und steigert zusätzlich den Zentralraum.

Im Bombenhagel von 1945 wurde die Kirche fast vollständig zerstört und ab 1994 wurde begonnen, diese wieder aufzubauen, 2005 war die Fertigstellung.

Da wir das Innere der Kirche während einer Andacht besuchten, konnten wir leider keine Fotos dort machen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Lutherdenkmal, auf dem Neumarkt, vor der Frauenkirche

Lutherdenkmal, auf dem Neumarkt, vor der Frauenkirche

Johanneum, ehem. Kurfürstliches Stallgebäude (heute Verkehrsmuseum), wurde gerade renoviert

Johanneum, ehem. Kurfürstliches Stallgebäude (heute Verkehrsmuseum), wurde gerade renoviert

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Blick von der "Brühlschen Terasse" auf die Frauenkirche und die vorgelagerte "Restaurantenmeile"

Blick von der „Brühlschen Terasse“ auf die Frauenkirche und die vorgelagerte „Restaurantenmeile“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am Altmarkt, dem Hauptplatz der Dresdner Altstadt, nahm die Entwicklung Dresdens ihren Ausgang.

In den 1990er Jahren entstand hier mit der Altmarkt-Galerie eines der schönsten deutschen Einkaufszentren.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Neues Rathaus“

Der achteckige, 100m hohe Turm des Neuen Rathauses gehört seit Beginn des 20. Jh. zum Stadtbild, und die ihn bekrönende vergoldete Skulptur wurde zu einem Wahrzeichen Dresdens.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Rundblick vom Turm des Neuen Rathaus

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Innere Neustadt“

Nachdem wir fast nur die Innere Altstadt mit Ihren Sehenswürdigkeiten besucht hatten, hier einige Bilder aus dem Bereich der Inneren Neustadt.

U.a.die ehemalige Zigarettenfabrik Yenidze, welche um die Baubestimmungen zu umgehen, als Moschee getarnt erbaut wurde. Dann das auf dem Neustädter Markt stehende bekannteste Denkmal Dresdens, der Goldene Reiter. Es zeigt August den Starken, in die Haupstadt blickend.

(Hier ist noch viel sehenswertes nachzuholen und zu besuchen)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Blick vom Ufer der Inneren Neustadt auf das Terassenufer der Inneren Altstadt.

Blick vom Ufer der Inneren Neustadt auf das Terassenufer der Inneren Altstadt.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Elbschlösser“

Die drei Elbschlösser, auch Albrechtsschlösser genannt, sind die am Dresdner Elbhang gelegenen Bauwerke, Schloss Albrechtsburg, Villa Stockhausen (Lingerschloss) und Schloss Eckberg. Alle drei Schlösser wurden zwischen 1850 und 1861 auf einem ehemaligen Weinberg, ganz in der Nähe der Brücke „Blaues Wunder“ erbaut. (Das Lingnerschloss sah sehr marode aus und wurde gerade renoviert, also keine Bilder)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schloss Eckberg

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schloss Albrechtsburg

Schloss Albrechtsburg

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Bergschwebebahn“

Mit der ältesten Bergschwebebahn der Welt zu schönen Aussichtspunken (siehe Blick auf das „Blaue Wunder“)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Blick über Dresden mit dem "Blauen Wunder"

Blick über Dresden mit dem „Blauen Wunder“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Das Blaue Wunder“

Die Brücke wurde 1891-93 errichtet und galt mit seiner 3500t schweren Stahlkonstruktion als technische Meisterleistung und war mit ihrer Länge von 151m eine der ersten strompfeilerfreien Brücken Europas. Vor seiner Einweihung unterzog man die „Blaues Wunder“ genannte Brücke einer Belastungsprobe. Drei Dampfwalzen, drei mit Steinen beladene Straßenbahnloren, sechs vierspännige Pferdewagen, ein vollbesetzter Straßenbahnwagen, drei Kutschen, fünf Pferde, ein beladener Materialwagen, eine Kompanie des Dresdener Jägerbataillons und 150 Freiwillige wurden hier versammelt. Die Brücke hatte gehalten. Der blaue Schutzanstrich brachte ihr den Beinamen „Blaues Wunder“ ein.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*