von Edirne/Türkei nach Ahlen/Deutschland

f73-Route-7-950

7. von Edirne/Türkei nach Ahlen/Deutschland

Edirne – Hamanli – Plovdiv – Sofia – Pleven – Ruse – Giugiu – Bucarest – Pitesrti – Sibiu – Cluy – Oradea – Bererryouj – Szolnok – Budapest – Miskolc – Mesto – Kosice – Zilina – Hradec Kraiove – Prag – Karlsbad – Pilsen – Fürth – Ahlen

Der Grenzübergang nach Bulgarien ging wieder Erwarten sehr schnell und zügig vonstatten. Wir hatten Anfangs doch leichte Bedenken gehabt, da man es ansonsten in den Ostblockländern sehr genau nimmt. Um den Transitgebühren zu entgehen, waren wir gezwungen, uns mindestens 48 Stunden in Bulgarien aufzuhalten. Dieses viel uns mittlerweile immer schwerer, da, man merkte es doch, die Heimat langsam rief. Nachdem wir, kaum hinter der Grenze einige Weggenossen aus Istanbul wieder getroffen hatten, fuhren wir weiter nach Sofia. In Sofia hatten wir für einen Bekannten aus Algerien noch etwas zu überbringen. Hierbei konnten wir die Gastfreundschaft der Bulgaren genießen. Leider drängte mittlerweile die Zeit und wir fuhren weiter in Richtung Rumänien. Der Grenzübergang verlief wieder ohne Schwierigkeiten. Nach kurzen Besuch von Bucarest ging es weiter in Richtung Ungarn. Die rumänisch-ungarische Grenze hatte es dann aber in sich. Nachdem wir gründlichst, auch mit Hilfe eines Schäferhundes, nach Haschisch und dergleichen durchsucht wurden, entdeckte man zu guter Letzt die mittlerweile völlig anders aussehenden Fotos in unseren Reisepässen. Man muss jedoch gestehen, mit den Fotoabbildungen hatten wir auch kaum noch Ähnlichkeit. Nach langem Palavern ließ man uns dann aber doch noch „ungeschoren“ passieren. Auch Ungarn ließen wir, nach dem Besuch der Hauptstadt Budapest, schnell hinter uns, die Heimat rief immer lauter, und kamen zur Tschecheslowakei, unserer letzten Auslandstation. Nach ausgiebigem Besuch von Prag, Karlsbad und Pilsen (wo uns das Pilsener Urquell überhaupt nicht schmeckte) fuhren wir endlich zur deutschen Grenze. Wir kamen dann an der deutschen Grenzstation Fürth im Walde/Bayern an. Hier, wieder in Deutschland erlebten wir dann unsere bisher strengste und kleinlichste Zollkontrolle. Der Wagen wurde buchstäblich auseinander genommen und nach Haschisch und anderem abgeschnüffelt.
Unsere Andenken durften wir teilweise nicht einführen und unsere schönen Perserbrücken wurden mit Zollplomben  versehen. Weil wir diese aber mitnehmen wollten, mussten wir erst einmal 700,00 DM Kaution hinterlegen ( unsere unweigerliche, letzte Geldreserve für Notfälle ). Nachdem man uns dann zu allem Überfluss noch eine Mängelkarte wegen defekter (aber funktionsfähiger) Rückleuchte, siehe unser Unfall im Libanon, gab, konnten wir maßlos entäuscht von der Deutschen Behörde, wütend und frustriert weiterfahren. Ahlen erreichten wir dann mit dem letzten Tropfen bezahlbaren Benzins.

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in Bucarest

in Bucarest

in Budapest

in Budapest

die Brücken in Prag

die Brücken in Prag

letzter Nachtplatz vor der Deutschen Grenze und das letzte Bild auf dem Film

letzter Nachtplatz vor der Deutschen Grenze und das letzte Bild auf dem Film

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