von Kempten/Deutschland nach Alexandropolis/Griechenland

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4. von Kempten/Deutschland nach Alexandropolis/Griechenland

Kempten – Innsbruck – Felberntauerntunnel – Villach – Wurzen Pass – Laibach – Zagreb – Belgrad – Skopje – Bitola – Larissa – Delphi – Korinth – Olympia – Tripolis – Mykene – Athen – Lamia – Larissa – Saloniki – Alexandrupolis

Es ist der 6. Juni 1973. Endlich hat es geklappt und wir haben unsere Visa für Syrien bekommen. Sind dann auch sofort nach Erhalt in Richtung österreichische Grenze gefahren. Ohne große Aufenthalte fuhren wir über den Felberntauerntunnel weiter in Richtung Laibach nach Jugoslawien. Kurz vor der jugoslawischen Grenze mussten wir allerdings noch den Wurzen-Pass, mit Steigungen von immerhin 18%, überqueren. Ohne die geringsten Schwierigkeiten konnten wir die Grenze nach Jugoslawien passieren und versuchten dann schnellsten nach Griechenland, unser nächstes Ziel, zu kommen. Hierbei benutzten wir die Transitstrecke, für den Autofahrer die wohl eintönigste und gefährlichste Straße welche wir kennen gelernt haben. Mit einigen ausgestandenen Ängsten kamen wir nach zweieinhalb tagen zur griechischen Grenze. Auch hier gab es keine Grenzschwierigkeiten. Allerdings streikte kurz hinter der Zollschranke unser Motor. Vergaser verstopft. Nach Behebung dieser kleinen Panne ging es dann zu unserem ersten Reiseziel in Griechenland, zu den Mentora-Klöstern. Im Mittelalter wurden die Klöster dort auf und in die sehr seil hoch aufragenden Felsen gebaut. Die dort wohnenden Mönche konnten nur mit Hilfe von Flaschen- und Seilzügen Kontakt zu der umliegenden Bevölkerung aufnehmen. Dieser Kontakt bestand dann aus diversen Spenden. Von den Mentora-Klöstern fuhren wir weiter nach Delphi. Delphi, Appollon-Heiligtum und Platz des Heiligen Orakels ist jedem Griechenlandbesucher als Besuch zu empfehlen. Guterhaltene Tempelanlagen, das sogenannte schönste Theater der Antike mit einem irrsinnigen Panoramablick zogen uns einen ganzen Tag in ihrem BANN: Dann ging es weiter über den Kanal von Korinth zu der Halbinsel Peloponnes. Dort wo die Wiege der griechischen Kultur war, besuchten wir nacheinander die wichtigsten und für uns interessantesten Orte. Über Patre kamen wir nach Olympia, der Geburtsstätte der Olympischen Spiele. Von dort ging es weiter über Tripolis nach Mykene. In Mykene, eine der damalig berühmtesten Städte und Mittelpunkt der altgriechischen Kultur, kann man heute noch die großartigen Burgruinen mit den Kyklopenmauern und dem Löwentor bewundern. Außerhalb der Burg findet man das Schatzhaus des Atreus, oder auch Grab des Agamemnon genannt, welches durch seine riesigen Steinquader auffällt. Hier stellte sich wieder die Frage, wie diese riesigen Steinblöcke in früher Zeit, ohne heutige Hilfsmittel, bewegt werden konnten. Von Mykene fuhren wir, nach einem Besuch des Ruinenfeldes von Korinth, weiter nach Athen. Dort gaben wir uns mit dem ausgiebigem Besuch der Akropolis und dem archäologischen Nationalmuseum zufrieden. Die Akropolis, Mittelpunkt des klassischen Athens und Sitz der Könige und der Hauptheiligtümer, zieht jeden Besucher in seinem Bann. Von Athen fuhren wir nach Saloniki, von wo wir die Halbinsel Athos, dem Staat der Mönche, besichtigen wollten. Wegen der dazu fehlenden Einreisegenehmigung mussten wir leider, kurz vor dem Ziel darauf verzichten. Daraufhin fuhren wir weiter in Richtung türkische Grenze nach Alexandropolis.

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Mentora Klöster

Mentora Klöster

Kanal von Korinth

Kanal von Korinth

Delphi

Delphi

Mykene

Mykene

Olympia

Olympia

 

Akropolis von Athen

Akropolis von Athen

Theater auf der Akropolis

Theater auf der Akropolis

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